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Emma (Ester) Heymann

Biografie von Emma (Ester) Heymann

Emma Stein wuchs in Gescher auf, zog aber, nachdem sie 1874 den Kaufmann Albrecht Heymann geheiratet hatte, zu ihm nach Sonsbeck. Hier wurden ihre acht Kinder geboren. 1898 kamen die Eltern mit ihren vier jüngsten Kindern nach Kleve. Sie wohnten seit spätestens 1914, in einer wenige Jahre zuvor erbauten Villa auf der Tiergartenstraße (Nr. 19). Der Grund für den Umzug waren möglicherweise geschäftliche oder auch familiäre Verbindungen zur in Kleve ansässigen Familie von Wolf Goldschmidt. Albrecht Heymann war mit Wolf Goldschmidt gemeinsam Eigentümer verschiedener landwirtschaftlich genutzter Grundstücke im Klever Umland. Albrecht Heymann war Gutsbesitzer und lebte von den Erträgen seines Grundbesitzes aus Verpachtung und Bewirtschaftung. Zu Emma Heymann gibt es nur den Hinweis, dass sie sich zu Beginn des Ersten Weltkriegs mit einer großzügigen Spende an einer Sammlung des Roten Kreuzes beteiligte. Die beiden Söhne besuchten das Klever Gymnasium bzw. die Höhere Landwirtschaftsschule, ebenso ein Enkel, der im Ersten Weltkrieg als Soldat starb und dessen Name auf der „Gefallenentafel“ des „Klever Ehrenmals“ von 1934 stand. Albrecht Heymann verstarb 1920 und da auch die Kinder im Erwachsenenalter Kleve verließen, blieb Emma Heymann allein hier wohnen. 1926 verzog sie in ein Haus an der Kapitelstraße unmittelbar am Kirchplatz der Stiftskirche. Hier verstarb sie am 7. Mai 1937.

Emma (Ester) Heymann geb. Stein (Gescher 1853 – 1937 Kleve)

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Quellen & Impressum

Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V.

mifgash.de
Die AG Geschichte besteht seit April 2014. Ihre Aufgabe ist die weitere Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in Kleve.

Autorin und Ansprechpartnerin: Helga Ullrich-Scheyda · helga@scheyda.de