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Agrippina Akimowa

Biografie von Agrippina Akimowa

Am 15.06 1915 wurde Agrippina Akimowa in Sirotinsk bei Rostow (Russland) geboren. Aus Rostow wird Agrippina Akimowa verschleppt. Seit 1942 war sie in Hilden als Zwangsarbeiter tätig. Als Hausgehilfin wird sie dem Wirt Otto Fuchs zugewiesen, der die Bahnhofsgaststätte besitzt. Am 12.01.1944 wird Agrippina in die ,,Heil- und Pflegeanstalt Düsseldorf-Grafenberg " eingeliefert. Dort werden bei ihr Hämatome an den Armen und am Rücken diagnostiziert, zudem wog sie zu der Zeit bei einer Größe 1,55m groß 44kg.
Am 12./13. Mai 1944 wird Agrippina Akimowa mit einem Krankensammeltransport von Grafenberg in die Heilanstalt Meseritz-Obrawalde, in der Nähe von Berlin gebracht. Diese Anstalt ist seit 1942 keine Heilanstalt mehr, sondern wurde von den Nazis im Rahmen des „Euthanasieprogramms“ in eine Tötungsanstalt umgebaut. Laut Sterbebuch wurde sie dort am 18.05.1944 umgebracht.

Quelle: Arbeitskreis Stolpersteine. Steine gegen das Vergessen. Stolpersteine in Hilden. Hilden 2013. Seite 10-11.

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