Biografie von Berta und Maria Henriette Grabowski
Seit 1898 lebte Berta Grabowski zusammen mit ihrem Mann Leo in Hilden. Hier wurde auch die Tochter Maria Henriette 1899 geboren. Der Ehemann Leo war höchstwahrscheinlich kein Jude, da die Familie in den Akten nicht als jüdische Mitbürger bezeichnet wurden.
Während der NS-Zeit bot diese Tatsche seiner Frau und seiner Tochter trotzdem keinen Schutz, weshalb sie später während des 2. Weltkrieges in die Niederlande flüchteten.
Doch nach der Besetzung durch die NS-Truppen waren sie auch dort nicht mehr sicher. Berta und Maria Grabowski wurden zwischen März und Juli 1943 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Der gewaltsame Tod fand, so ist es aus den Akten des Bundesarchivs in Koblenz zu schließen, am 9. April 1943 statt.
Quelle: Arbeitskreis Stolpersteine. Steine gegen das Vergessen. Stolpersteine in Hilden. Hilden 2013. Seite 14
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