Biography of Hans Kroel
Stolpersteinverlegung am 5. März 2020 durch Gunter Demnig:
ab 9:00 Uhr
Hans Kroel wurde 1928 in Lahr geboren. 1938 kam er in die damalige "Erziehungs- und Pflegeanstalt für Geistesschwache" in Mosbach, der heutigen Johannes-Diakonie, erläutert die Stolperstein-Initiative Lahr. Im Rahmen des NS-Euthanasieprogramms wurde Kroel 1939 in den 22 Kilometer entfernten "Schwarzacher Hof" verlegt. Die war laut der Initiative die Einrichtung für die schwerer Behinderten. Im September 1940 sei Kroel abgeholt und in der Vernichtungsanstalt Grafeneck vergast worden. Die Eltern bekamen von der "Landes-Pflegeanstalt" Grafeneck ein Schreiben, ihr Sohn sei "unerwartet am 26. September 1940 an Rückenmarkentzündung mit anschliessender Atemlähmung verstorben. Bei seiner schweren, unheilbaren Erkrankung bedeutet der Tod eine Erlösung für ihn". Die Eltern ahnten jedoch die wahre Todesursache. Die Urne wurde auf dem Friedhof Lahr beigesetzt.
Quelle: Doris Gerteis 2020-05-04
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Thanks to Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein and 6 more.Stolpersteine nearby
Karl Radlbeck80 m
Eugen Haberer100 m
Emma Dreyfuß110 m
Berthold Maier150 m
Ida Baumert geb. Obert150 m
Carl Maier170 m
Sources & Imprint
Stolpersteininitiativen Lahr, Friesenheim, Schuttern, Nonnenweier, Kippenheim
Als kurze Vorabinfo: Grundlagen für die Stolpersteine in Lahr wurden gelegt durch intensive Recherchen und Veröffentlichungen von Hildegard Kattermann. Weiterhin durch intensive Recherchen und Bearbeitung von Gardy Ruder.
Die hier dargestellten Inhalte und Quellenmaterial werden recherchiert, vorbereitet, gesammelt und bereitgestellt durch den Historischen Verein Mitelbaden, Ortsgruppe Geroldsecker Land Projektgruppe Stolpersteine. Intensiv in die Arbeit mit eingebunden sind insbesondere Doris Gerteis, Bertram Bliss sowie durch städtische Unterstützung Elise Voerkel und Thorsten Mietzner vom Stadtarchiv Lahr.
Im Schuljahr 2013/2013 wurde in Zusammenarbeit mit der Schulklasse 10a der Friedrichschule unter Leitung ihrer Lehrerin gemeinsam mit dem Herausgeber Historischer Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land mit vielen hier Unerwähnten ein kleines Buch als Anfang der öffentlich zugänglichen Dokumentation der Verfolgung und Ermordung von Lahrer Bürgern während des nazionalsozialistischen Terrorregimes erstellt.
ISBN978-3-89735-865-2.
Aktuell wird an einer erweiterten Neuauflage gearbeitet.
Inzwischen werden hier neben den Stolpersteinen in Lahr auch die der Nachbargemeinden Friesenheim, Schuttern dargestellt und eingepflegt.
Auch die Steine in Schwanau und Kippenheim werden inzwischen mit verortet.
Recht herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung der externen Informationen an
- Ekkehard Klem, Friesenheim
- Martin Buttenmüller, Schuttern
- Stolpersteininitiative um Dagmar Frenk sowie Martin Frenk mit Norbert Klein sowie
Pfadfindergruppe Regenbogen, Nonnenweier.
- Jürgen Stude als Vertreter des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim.
Die Stolpersteine in Lahr werden regelmässig in Zusammenarbeit mit Lahrer Schülern gereinigt, seit 2023 führt der Projekttag mit Gruppenarbeit schulübergreifend in die Geschichte ein.
Neben Stolpersteinen sind auch Orte der Erinnerung mit dargestellt, welche im Zusammenhang mit den Stolpersteinen und der Geschichte der Verfolgung relevant sind.
Geschlechts- und Alterszuordnung ist bei Orten der Erinnerung programmbedingt nicht vermeidbar und nicht relevant.
Die Inhalte des Stolpersteine-Guide für Lahr und die oben genannten Umlandgemeinden werden administrativ verwaltet von Bertram Bliss, Fichtestr. 58 in Lahr.
Lahr, den 27.01.2025