Biografie von Gustav Ruthenburg
Gustav Ruthenburg geb. 30. Dezember 1882 in Gütersloh.
Eltern: Lehmann Ruthenburg (1833-1895) und Caroline Kaufmann (1847-1901). Gustav war das älteste von sieben Kindern. Er zog 1897 nach Herne, anschließend nach München. Er war verheiratet mit Selma Maier (geb. 1890 in Malsch, Landkreis Karlsruhe), mit ihr hatte er die Kinder (Zwillinge) Ingeborg und Margot (geb. 1928). Im November 1941 wurde die Familie in das von der Wehrmacht besetzte Kaunas (Kauen bzw. Kowno) in Litauen (von 1920 bis 1940 provisorische Hauptstadt) deportiert, wo die Juden in das neu geschaffene Ghetto Slobodka auf der anderen Seite der Neris (heute: Stadtteil Vilijampole) gepfercht und sukzessive in dem nahe gelegenen Fort IX (heute Gedenkstätte) ermordet oder in andere Konzentrationslager deportiert wurden. Noch im November 1941 wurden Gustav Ruthenburg, seine Ehefrau und die beiden Kinder im Ghetto Kowno umgebracht.
Medien
Fotos
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.
Danke an Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein und 6 weitere.Stolpersteine in der Nähe
Emma Blumenthal< 10 m
Sofie Schönenberg< 10 m
Bernhard Ruthenburg10 m
Karl Ruthenburg40 m
Paula Ruthenburg40 m
Luise Ostheimer40 m
Quellen & Impressum
Elly-Heuss- Knapp Schule und Stadtarchiv
Geschichts-AG der Elly-Heuss- Knapp- Schule unter der Leitung von Katrin Geweke.
Bilder und Informationen erhalten vom Stephan Grimm, Stadtarchiv Gütersloh.