Zum Inhalt springen

Emma Blumenthal (Ruthenburg)

Biografie von Emma Blumenthal

Emma Blumenthal, geb. Ruthenburg, geboren am 28. Oktober 1868 in Gütersloh.
Eltern: Viehhändler Lehmann Ruthenburg aus Rüthen (1833-1895) und Lea Eltzbacher (1838-1879) aus Neuenkirchen (Rietberg) Die Familie wohnte im Haus Münsterstraße Nr. 223 (ab 1910 Nr. 24). In 2. Ehe heiratete Lehmann Ruthenburg 1882 Caroline Kaufmann (1847-1901) aus Weisweiler. Nach deren Freitod wohnte kein Mitglied der Familie mehr in Gütersloh. 1977 wurde das Haus abgerissen. Emma war das siebte von acht Kindern aus der ersten Ehe von Lehmann Ruthenburg. 1892 heiratete sie den Lehrer Albert Blumenthal (1866-1930) aus Barsinghausen, der von 1891 bis 1893 an der jüdischen Schule in Gütersloh unterrichtete. Sie wohnten in Hannover und hatten fünf Kinder. Der Sohn Paul wanderte 1920 nach Indonesien aus. Im März 1938 emigrierte Emma Blumenthal mit den beiden Töchtern Else und Grete nach Amsterdam. 1943 wurde sie vom Lager Westerbork aus in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo sie im Oktober 1943 umkam. Ihre Kinder haben den 2. Weltkrieg überlebt.

Medien

Fotos

Kostenlos dank Ihrer Hilfe

Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.

Danke an Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein und 6 weitere.
Unterstützen

Stolpersteine in der Nähe

Alle Stolpersteine in Gütersloh

Quellen & Impressum

Elly-Heuss- Knapp Schule und Stadtarchiv

Geschichts-AG der Elly-Heuss- Knapp- Schule unter der Leitung von Katrin Geweke.
Bilder und Informationen erhalten vom Stephan Grimm, Stadtarchiv Gütersloh.