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Geschäftsleiter der Ostthüringer Arbeiterzeitung

Biografie von Rudolf Scheffel

Rudolf Scheffel gehörte zu den KPD-Funktionären, die unmittelbar nach dem Reichstagsbrand am 28.2.1933 verhaftet worden waren. Nach zwischenzeitlicher Freilassung wurde er wegen Widerstandstätigkeit wiederholt eingesperrt und schließlich 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee vollstreckt.
Er ist in Gera geboren. 1924 war er hier Geschäftsleiter der linksgerichteten „Ostthüringer Arbeiterzeitung“. Seit 1925 lebt und arbeitet er in Berlin.

Stolperstein gesetzt am 7.6.2010 in der heute nach ihm benannten Straße Nr. 18. (damals Wettiner Straße). M.W.

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