Biografie von Erwin Panndorf
Erwin Panndorf wurde in dem Dorf Zwötzen geboren (heute Stadtteil von Gera). Mit 16 Jahren trat er in die KPD ein. Seit 1930 lebte er in der Sowjetunion. Aus einem sowjetischen Flieger sprang er 1942 über Ostpreußen mit dem Fallschirm ab. Er schlug sich nach Berlin durch, um sich konspirativ mit Gleichgesinnten zu treffen. Ziel war es, das nationalsozialistische Regime zu destabilisieren. Nach Verrat und Verhaftung wurde er nach kurzer Zeit mit 38 Jahren im Konzentrationslager umgebracht.
Die nach ihm benannte Panndorf-Halle ist die größte Sporthalle Geras.
Der Stolperstein liegt seit 2.11.2012 vor seiner elterlichen Wohnung Pfarrstr. 4.
(Quelle: Rummelsburger Arbeiterwiderstand)
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