Biografie von Bernhard Christel Wiechmann
Der Arbeiter Bernhard Christel Wiechmann, ev. luth., kam am 4.2.1921 in Osnabrück als Sohn des Arbeiters Eberhard Heinrich Christof Wiechmann und Maria Elisabeth, geb. Niedermeyer zur Welt. Er lebte unverheiratet in Osnabrück im elterlichen Haus im Stadtteil Sonnenhügel. Während des Zweiten Weltkrieges diente er im Dienstgrad eines Schützen in der 4. Kompanie des Infanterie Regiments 211. Zwischen dem 4.1.1941 und dem 9.1.1941 wurde er im Kriegs-Lazarett 2/531 bei Amiens medizinisch behandelt. Am 5.11.1942 um 15 Uhr wurde Wiechmann laut Mitteilung des Gerichts des Höheren Kommandeurs der Nachschubtruppen 1 vom 23.11.1942 in Charkow in der Ukraine nach Verurteilung wegen "Fahnenflucht" erschossen. Im Sterberegister der Stadt Osnabrück findet sich dagegen der Eintrag, dass er laut Anzeige des Oberkommandos der Wehrmacht "erschossen" wurde "bei Widerstandsleistung nach erfolgter Festnahme".
Quellen: Mitteilung des Gerichts des Höheren Kommandeurs der Nachschubtruppen 1 vom 23.11.1942, angegeben im Schreiben der Deutschen Dienststelle vom 13.2.2009 durch Herrn H.P. Wollny; Sterbebücher der Stadt Osnabrück.
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