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Paul Hope

Biography of Paul Hope

Paul Hope, geb. 24. Juni 1899 in Gütersloh. Eltern: Nathan (Louis) Hope (1876-1928) und Therese Wolf geb. Ruthenburg (1867- 1927) Nathan (Louis) Hope stammte aus Oelde und kam 1896 durch seine Heirat mit der verwitweten Therese Wolf nach Gütersloh, wo er im Haus Berliner Straße Nr. 13 eine Metzgerei betrieb. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Lucie, Paul und Irmgard (geb. 1906). Aus der ersten Ehe der Mutter mit Moses Wolf stammten die Kinder Rudolf und Sofie Wolf, später Schönenberg, die ebenfalls im Haus wohnten. Nach einer Lehre als Handlungsgehilfe verrichtete Paul Hope während des 1. Weltkrieges 1918 für kurze Zeit Dienst in einem U-Boot. Nach dem Tod des Vaters
führte er die Metzgerei bis zum Verkauf 1935 weiter. 1936 zog er nach Thale im
Harz, anschließend nach Berlin. Im November 1938 reiste Paul Hope über Belgien nach Frankreich, um nach Chile zu emigrieren. Im Auswandererlager Les Milles bei Marseille (Frankreich) wurde er von der Gestapo festgenommen und im August 1942 aus dem Sammellager Drancy bei Paris nach Auschwitz deportiert, wo er drei Monate später umgebracht wurde.

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Sources & Imprint

Elly-Heuss- Knapp Schule und Stadtarchiv

Geschichts-AG der Elly-Heuss- Knapp- Schule unter der Leitung von Katrin Geweke.
Bilder und Informationen erhalten vom Stephan Grimm, Stadtarchiv Gütersloh.