Biography of Albert Waschwill
Albert Waschwill wurde am 8. Mai 1918 in Hambergen als Sohn von August Eduard Waschwill und Henriette Waschwill (Mädchenname Engelke) geboren. Bis zu einer Verhaftung arbeitete er bei der Reichsbahn. Am 15.4.1943 verhaftete ihn die Polizei auf Anweisung der Gestapo Bremen in Hambergen „da er Verkehr mit einer Ukrainerin hatte.“ Ca. drei Monate nach seiner Verhaftung kam er ins Arbeitserziehungslager Farge und von dort ins KZ Neuengamme. In einer Notiz der Gemeindeverwaltung Hambergen, die sich im Haftentschädigungsantrag befindet, der von Henriette Waschwill 1950 gestellt wurde, heißt es, dass das KZ Neuengamme Ende 1943 eine Geburtsurkunde für Albert Waschwill angefordert hätte. Die zuständige Verwaltungsangestellte schließt daraus, dass Albert Waschwill im KZ Neuengamme gewesen sein muss. Während Hans Waschwill seinen Bruder im Mai und Juni 1943 noch in der Haft besuchen konnte, verliert sich die Spur von Albert Waschwill im KZ Neuengamme. Über das Schicksal der ukrainischen Zwangsarbeiterin, mit der Albert Waschwill Kontakt hatte, ist nichts bekannt.
Quelle: Rep 210 Nr.812/Nieders. Landesarchiv/Abt. Stade
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