Biography of Friedrich Levy
Friedrich Levy war Sohn des in der Klosterstraße ansässigen Metzgers Heinrich Levy, der 1909 starb. Er lebte im Antoniushaus, wo Franziskanerbrüder ein Pflegeheim für geistig behinderte Jungen und Männer unterhielten. Um 1935 wurde er zunächst in die Heilanstalt Süchteln-Johannistal und anschließend in die Heilanstalt Herborn eingewiesen. Am 25. September 1940 wurde Friedrich Levy in die Heilanstalt Gießen verlegt und am 1. Oktober 1940 in die Tötungsanstalt Brandenburg transportiert. Dort wurde er im Rahmen der sogenannten Aktion T4 („Euthanasie“) noch am selben Tag ermordet.
Media
Photos
Free thanks to your help
This biography is free to read. If you like the Stolpersteine Guide, we would be glad of a small contribution.
Thanks to Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein and 6 more.Stolpersteine nearby
Dina Wallach90 m
Elise Marx130 m
Henriette Marx140 m
Alex Fernich150 m
Bertha Wallach170 m
Josephine Samuel210 m
Sources & Imprint
Andrea Rönz M.A. (Leitung)
Hausanschrift
Servitessenkirche, Klosterstraße 13
53545 Linz am Rhein
Postanschrift
Verbandsgemeindeverwaltung Linz – Stadtarchiv
Am Schoppbüchel 5
53545 Linz am Rhein
Tel. +49 (0) 2644 3222
Fax +49 (0) 2644 56018990
eMail: stadtarchiv@linz.de
Quellen: Anton u. Anita Rings, Die ehemalige jüdische Gemeinde in Linz am Rhein. Erinnerung und Gedenken, 2. Aufl., Linz am Rhein 1992.
Arolsen Archives, Internationales Zentrum über NS-Opfer
Bundesarchiv, Gedenkbuch für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945
Landeshauptarchiv Koblenz, Gestapo-Karteien
Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Einwohnermeldeamt