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Wohnhaus Rudolf Weber

Biography of Rudolf Weber

Heutige Adresse: Mittlere Beutau 12

Rudolf Weber
Rudolf Weber, geb. am 17. April 1896 in Esslingen, ermordet am 23. Juli 1940 in Grafeneck. Er war das zwölfte von insgesamt 15 Kindern des Silber- und Goldarbeiters Viktorin Weber. Die ersten sieben Kinder stammen aus dessen erster Ehe mit Ida geb. Schreiber, wobei die ersten sechs als Säuglinge oder direkt nach der Geburt starben. In zweiter Ehe heiratete Rudolfs Vater Anna geb. Weber. Von den Kindern aus zweiter Ehe erreichten außer dem letzten, Elisabetha alle das Erwachsenenalter. Rudolf Weber arbeitete als Bote. Am 19. Juni 1920 wurde er in die Heilanstalt Winnental aufgenommen und blieb dort bis zur Deportation und Ermordung von insgesamt 33 Männern und sechs Frauen am 23. Juli 1940 in Grafeneck.
Zur bewussten Täuschung wurde als Todesdatum in der standesamtlichen Mitteilung der 4. August 1940 und als Ort Sonnenstein angegeben.

Quelle:
Gudrun Silberzahn-Jandt: Esslingen a. N. im System von Zwangssterilisation und "Euthanasie" während des Nationalsozialismus
DENK-ZEICHEN e.V.

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