Biography of Rosetta ('Rika') Salomonson geb. Frank and Ruth Salomonson
Nach dem November-Pogrom 1938 waren alle jüdischen Männer verhaftet und über Bentheim und Osnabrück nach Oranienburg geschafft worden. Im Haus der „Rika“ Salomonson (so nannte man sie; ihr eigentlicher Name war Rosetta) trafen sich sofort alle jüdischen Frauen und beratschlagten, wie sie die Männer wieder freibekommen könnten. Mit viel Mut, Entschlossenheit und unter großen Mühen waren sie dabei er- folgreich. Dies zeigt, dass Rika Salomonson in der jüdischen Gemeinschaft durchaus eine gewisse zentrale Rolle spielte (ihr Mann, Max, war schon 1933 gestorben).
Die Tochter Ruth besuchte zunächst die Altendorfer Schule und dann die Burgschule. Ihr Zeugnis zeigt gute und befriedigende Noten. Der Erlass des Reichsministeriums für Wissenschaft und Erziehung vom 15. November 1938 verbot allen jüdischen Schülerinnen und Schülern, öffentliche Schulen zu besuchen. Ruth musste die Schule verlassen! Sofort nach dem Pogrom wurde sie zu Verwandten nach Almelo gebracht. Später zog sie mit ihrer Mutter nach Amsterdam.
Juli 1942 kamen Mutter und Tochter in das Sammellager Westerbork und sofort wurden sie weitertransportiert nach Auschwitz, wo sie beide am 18. Juli 1942 den Tod in der Gaskammer erlitten, 41 und 13 Jahre alt.
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Erich Roozendaal90 m
Ernst Roozendaal90 m
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Ennergje Emilie Süskind geb. Jacobs250 m
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