Biography of Elisa and Lea Blum
Rosalie Berg, geb. Blum (gest. 1918)
Sie ist schon 1918 gestorben. Sie war die Ehefrau von Bernhard Berg, der zusammen mit seinem Sohn bis 1933 am Neumarkt ein Spezialhaus für Damen- und Kinderkleidung besaß.
Karoline Stein, geb. Blum, Jg. 1854
heiratete Abraham Stein. Der Ehemann ist schon 1898 gestorben. Seit 1885 besaß die Familie ein Haus in der Kämmererstraße 50. Karoline war lange Zeit 1. Vorsitzende des Israelitischen Frauenwohltätigkeitsvereins. Sie starb am 27.12.1933 in Worms und wurde wie ihr Mann auf dem alten Judenfriedhof beigesetzt.
Elisa, Jg. 1857, Bertha, Jg. 1860, und Lea, Jg. 1863
Die Geschwister Blum wohnten in Worms, Obermarkt 22 im eigenen Haus. Seit 1.1.1897 betrieben die drei dort das Damenkonfektionshaus „Geschwister Blum“. Sie führten dieses Geschäft gemeinsam bis ca. 1930, dann gaben sie es aus Altersgründen auf.
Bertha Blum starb am 24.3.1932 in Worms, sie wurde auf dem neuen Israelitischen Friedhof beigesetzt.
Elisa (1857 – 1942?) und Lea (1863 – 1942)
lebten als Privatinnen weiter im Haus Obermarkt 22. Am 31.8.1939 meldeten sich beide ab nach Mainz, Kaiserstraße 27. Zu diesem Zeitpunkt war Elisa schon 82 und Lea 76 Jahre alt.
1942 sind beide in der Gonsenheimerstraße 11 bzw. 13 (Jüdisches Altenheim und Krankenhaus ) gemeldet.
Lea Blum flüchtete am 27.8.1942 in den Suizid. Sie wurde am 31.08.1942 auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Mainz begraben.
Ihre Schwester Elisa lebte um diese Zeit nicht mehr. Elisa Blum ist in den Mainzer Sterberegistern 1939-45 nicht dokumentiert. Sie kann zuletzt nachgewiesen werden in einer „Liste der Juden“ vom 10.02.1942, unter Nr. 96. Ihr weiteres Schicksal ist nicht bekannt.
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Sources & Imprint
Warmaisa ist der alte hebräische Name für die Stadt Worms, die Raum für eine der bedeutendsten jüdischen Gemeinden bot und deshalb auch »Klein-Jerusalem« genannt wurde. Seit 2021 ist sie als SchUM-Stadt zusammen mit Mainz und Speyer offiziell immaterielles Weltkulturerbe.
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, in Worms und in der Region die historische und gegenwärtige lebendige jüdische Kultur zu pflegen und zu fördern und den Menschen deren große Bedeutung nahezubringen.
Sehr wichtig ist uns in diesem Zusammenhang auch die Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Mainz-Worms, der Stadt Worms und anderen für unsere Arbeit relevanten Institutionen.
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