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Therese Wildmoser

Biography of Therese Wildmoser

Die am 27. März 1910 unehelich geborene Tochter einer Dienstmagd lebte in ärmlichen Verhältnissen.
Lernschwach wurde sie mit sieben Jahren in eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung gebracht. Laut Bericht lernte sie dort Lesen und Schreiben und half bei einfachen Hausarbeiten. Sie litt an zeitweise auftretenden Krampfanfällen und wurde daraufhin in die Pflegeanstalt Taufkirchen an der Vils eingewiesen.
1929 holte der Stiefvater sie zurück nach Dachau. Therese lebte mit neun Stiefgeschwistern am Karlsberg, später in der Benediktenwandstraße.

Am 1. November 1938 wurde sie erneut in die katholische Pflegeanstalt Taufkirchen aufgenommen. Von dort kam sie im Oktober 1940 in die staatliche Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar. Im Rahmen der „Aktion T 4“ sonderten Ärzte als nicht arbeitsfähig geltende Patienten aus und veranlassten Transporte in Tötungsanstalten.
Therese Wildmoser wurde am 25. Februar 1941 nach Schloss Hartheim bei Linz deportiert und nach ihrer Ankunft in der dortigen Gaskammer ermordet.

Weitere Informationen: https://www.dachau.de/tourismus/kz-gedenkstaette/stolpersteine.html

Text und Recherche Frau Brigitte Fiedler, Gästeführerin der Stadt Dachau
Bild: Stadt Dachau

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