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Breithecker, Reckenforst 5

Biography of Wilhelm Breithecker

Wilhelm Breithecker

Wilhelm Breithecker wurde 1897 in Ellar geboren. Seine Eltern waren Landwirte. 1916 bestand er am Bischöflichen Konvikt in Hadamar das Abitur. Danach wurde er eingezogen und war bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Soldat. Nach dem Studium der Theologie in Fulda und Limburg empfing er 1922 die Priesterweihe. 1939 wurde Wilhelm Breithecker Pfarrer von Dietkirchen. Im März 1939 wurde er festgenommen und für ein Jahr in Frankfurt inhaftiert. Als Grund für die „Schutzhaft“ wurde seine Betätigung für den verbotenen Bund „Neudeutschland“ angegeben. 1940 kam er ins KZ Sachsenhausen, einige Monate später nach Dachau. Erst im März 1945, kurz vor der Befreiung des KZ, wurde er freigelassen. An den Folgen der Haft litt er noch viele Jahre. Bis 1970 war er Pfarrer in Dietkirchen, daneben auch Dekan und Missionsdirektor. Anlässlich des Eintritts in den Ruhestand ehrte ihn die Gemeinde mit der Ehrenbürgerschaft. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Breithecker in seinem Geburtsort Ellar, wo er 1982 starb.

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