Biography of Mirjam Gittelsohn
Mirjam, auch Martha Gittelsohn genannt, wurde als jüngstes von sechs Kindern des Kantors der Osnabrücker Synagogengemeinde Elias Abraham Gittelsohn und seiner Frau Ethel geboren. Elias Abraham Gittelsohn starb bereits 1931 in Berlin. Der einzige Sohn Oskar emigrierte 1929 von Westermünde in die USA, zwei weitere Schwestern, Rosa und Gretel, folgte ihm 1933 und 1938. Eine andere Schwester, Dora Gittelsohn emigrierte 1931 nach Kanada. Die Mutter sowie die älteste Tochter Lea wurden im November 1933 staatenlos und wanderten schließlich 1940 nach Shanghai aus. Der jüngsten Tochter Mirjam wurden 1933 nach einem Besuch in Holland die deutsche Staatsangehörigkeit und der Pass entzogen. Sie emigrierte 1934 in die Niederlande.
Mirjam Gittelsohn wurde 1942 ab Westerbork in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Nach Kriegsende wurde sie "für tot erklärt".
Quellen: Junk, Peter; Sellmeyer, Martina: Stationen auf dem Weg nach Auschwitz. Bramsche ³2000; Gedenkbuch des Bundesarchivs Koblenz: http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/.
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Franziska Knoche130 m
Karl Friedrich Wilhe Harstick200 m
Doris Engers260 m
Alma Flatauer280 m
Georg Piel290 m
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