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Margit Oppenheimer

Biography of Margit Oppenheimer

Margit Oppenheimer: Grenzenlose Liebe

Lageralltag in Auschwitz – Margit Edith Oppenheimer hat ihn freiwillig durchlitten. Die junge Frau hatte sich freiwillig für die Deportation gemeldet, weil sie auf diese Weise hoffte, ihren Verlobten begleiten und wiedersehen zu können. Margit Oppenheimer überlebte den Alptraum im Vernichtungslager, ihr Verlobter wurde im KZ Auschwitz ermordet. Ende 1945 wanderte Margit Oppenheimer nach Haifa aus. Dort starb sie 2006.

Margit Edith Oppenheimer (*31.5.1922) wuchs von 1935 an elternlos auf. Ihr Vater Moses war im KZ Buchenwald ums Leben gekommen, die christliche Mutter hatte sich neu verheiratet, ihre Kinder aus erster Ehe aber nicht zu sich genommen.

Margit und ihr Bruder kamen ins Esslinger Waisenhaus. Margit schlug sich in der Folge als Hausmädchen und Gärtnereilehrling durch. Von den Nazis zur "Halbjüdin" deklariert, wurde das junge Mädchen 1943 nach Theresienstadt deportiert. Dort musste sie hart arbeiten, unter anderem stellte sie in der Schreinerei Sargdeckel her.

Als ihr Verlobter einem Transport nach Auschwitz zugeteilt wurde, meldete sich Margit Oppenheimer freiwillig zur Deportation ins Vernichtungslager. In Auschwitz erkrankte sie schwer, schaffte es aber den Kontrollen zu entgehen. Wiederum durch eine freiwillige Meldung zu einem Arbeitstransport gelang es ihr der Hölle von Auschwitz zu entkommen. In Tschechien wurde sie befreit, die Lebensspur ihres Verlobten verlor sich in Auschwitz.

Margit Edith Oppenheimer emigrierte Ende 1945 nach Haifa, sie heiratete einen Jugendfreund aus Esslinger Tagen und nahm den Namen Berenstein an. 2006 starb sie in ihrer Wahlheimat Israel.

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