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Selma Visser, geb. Eichwald

Biografie von Selma Visser, geb. Eichwald

Selma Visser wurde am 31. Mai 1878 in Gütersloh geboren.
Eltern: Metzger Jacob Eichwald (1841-1917) und Elise (Else) Alsberg (1841-1908).
Selma Eichwald war das dritte von fünf Kindern. Der Vater kam 1871 aus
Wünnenberg nach Gütersloh, wo das Wohnhaus im rückwärtigen Teil des
Eckgrundstücks Königstraße/Neue Reihe, heute Hohenzollernstraße, stand. Das
Ladengeschäft befand sich vor dem Ersten Weltkrieg im Haus Berliner Straße 46.
1902 zog Selma Eichwald nach Gelsenkirchen, wo sie den Manufakturwarenhändler
Abraham Visser (1868-1937) heiratete. Im Einwohnerbuch der Stadt von 1921 wird
er als Eigentümer des Hauses Berliner Straße 46 aufgeführt. Von den sieben Kindern
überlebte nur der älteste Sohn Hugo. Er wanderte 1963 nach Israel aus. Selma
Visser wurde Ende Januar 1942 nach Riga deportiert und dort im November 1943
umgebracht. Drei ihrer Kinder fielen ebenfalls dem Holocaust zum Opfer. Über diese Kinder finden sich leider keine Informationen im Stadtarchiv.

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Quellen & Impressum

Elly-Heuss- Knapp Schule und Stadtarchiv

Geschichts-AG der Elly-Heuss- Knapp- Schule unter der Leitung von Katrin Geweke.
Bilder und Informationen erhalten vom Stephan Grimm, Stadtarchiv Gütersloh.