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Erhardt Schübel

Biografie von Erhardt Schübel

Erhardt Schübel, geboren am 15. August 1901 in Goldlauter; gestorben am 5. April 1945 in Tiefurt) war ein deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime.

Für Erhardt Schübel, der als KPD-Mitglied und Heinrichser Gemeinderatsmitglied 1943 verhaftet wurde, zunächst ins Gefängnis nach Ichtershausen gebracht und von dort ins Zuchthaus Greiz verlegt wurde, wo er nach Folter zum Tode verurteilt wurde. In den Morgenstunden des 5. April 1945 wurden 149 Männer und Frauen unter ihnen die Suhler Antifaschisten Guido Heym, Robert Gladitz und Erhard Schübel in das Webichter Wäldchen, gelegen zwischen Weimar und Tiefurt, gekarrt, erschossen und in einen Bombentrichter geworfen ohne nachzusehen, ob das Leben aus jedem Körper gewichen ist. Anfang Juli 1945 wurden die Opfer exhumiert. Die sterblichen Überreste werden auf den Friedhof in Weimar überführt und beigesetzt. Nur von 45 der 149 Ermordeten lassen sich Nachweise finden, wie sie hießen und wer sie waren, woher sie kamen.

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