Biografie von Otto Linke
Otto Linke wurde am 17. September 1887 in Zaborowo, Kreis Lisse, geboren. Er kam 1911 von Bremen nach Kellinghusen, wo er als Schriftsetzer beim "Stör-Boten" arbeitete und ab 1923 in der Schützenstraße 35 wohnte. Otto Linke war ein sozial denkender Mann und entschied sich, in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands einzutreten. Von 1929 bis 1933 war er Stadtverordneter der SPD in Kellinghusen. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde er am Morgen des 23. August 1944 verhaftet und in das KZ-Neuengamme deportiert. Die schweren Haftbedingungen führten bei ihm zu einer lebensbedrohenden Erkrankung. Im Dezember 1944 entließ man ihn aus der Haft. Otto Linke starb am 16. Januar 1945 in Kellinghusen an den Folgen der Haft und wurde am 19. Januar auf dem Kellinghusener Friedhof beigesetzt, Grabnummer 338.
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