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Wilhelm Hartkopf

Biografie von Wilhelm Hartkopf

Wilhelm Hartkopf kam in der Schule schlecht mit, war aggressiv und wurde als "schwachsinnig" eingestuft und in das Arbeitshaus Apolda eingeliefert. Auf eine Empfehlung des Bezirksarztes wurde er in eine Heilanstalt eingewiesen, wo er als Gärtner arbeitete. Er war an Schizophrenie erkrankt, konnte aber ab 1922 für eine kurze Zeit in der Ritterstraße wohnen, bis er wieder in die Anstalt zurückkam. Bei Räumung derselben wurde er dem Tod durch Vergasung in der Tötungsanstalt ausgeliefert. Paten des Steins sind die Eheleute Middelmann.

HIER WOHNTE
WILHELM HARTKOPF
JG. 1904
EINGEWIESEN 1921 LANDESHEILANSTALT BLANKENHAIN
'VERLEGT' 26.9.1940 PIRNA-SONNENSTEIN
ERMORDET 26.9.1940 'AKTION T4'

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