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Bernhard Prager

Biografie von Bernhard Prager

Bernhard Prager betrieb als Nachfolger seines Vaters Salomon eine Fell- und Darmhandlung in der Sandgasse 8. Er steht aufgrund seiner sozialen Haltung als Symbolfigur für die jüdischen Einwohner der Stadt Apolda, deren Stadtverordnetenversammlung 1959 der Gasse seinen Namen verliehen hat. An seinem 100. Geburtstag brachten Bürger des Kreises Apolda auf Anregung einer Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben“ des DDR-Kulturbundes, unterstützt von staatlichen Stellen, eine Gedenktafel an dem Haus an. Pate dieses ersten in Apolda gelegten Stolpersteins ist Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand.

HIER WOHNTE
BERNHARD PRAGER
JG. 1888
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
TOT 26.9.1944

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Quellen & Impressum

Prager-Haus-Apolda e. V.