Biografie von Sophie Kösters geb. Neter, Josephine Kösters, Helena Kösters und Anna Reindorp geb. Kösters
Am Bernhard-Hagels-Platz wohnten Fritz (*1863) und Sophie Kösters, geb. Neter (*1863).
Fritz Kösters verstarb bereits 1924. Sie hatten sechs Kinder.
Sophie Kösters lebte ab 1940 bei ihrer Tochter Anna in Leeuwarden. Sie wurde ab Westerbork deportiert und am 5. November 1942 in Auschwitz ermordet.
Max Kösters (*1894) floh in die Vereinigten Staaten.
Die unverheiratete Josephine Kösters (*1896) wurde am 30. September 1942 in Auschwitz ermordet.
Henriette Kösters (*1898) heiratete 1926 Isidor Nussbaum (*1895). Sie hatten zwei Kinder. Die ganze Familie konnte entkommen, indem sie nach Brasilien emigrierte.
Helena Kösters (*1900) war ebenfalls unverheiratet. Sie wurde am 9. Juli 1943 in Sobibor ermordet.
Anna Kösters (*1902) heiratete 1932 Hermann Reindorp. Sie hatten zwei Kinder.
Anna Reindorp wurde am 2. November 1942 in Auschwitz ermordet. Hermann Reindorp am 23. Juli 1943 in Sobibor.
Die beiden Kinder Frits und Sophie wurden mit der Mutter zusammen am selben Tag in Auschwitz umgebracht.
Eduard Kösters (*1909) floh nach Brasilien und konnte somit der Mordmaschinerie entkommen. Er starb am 17. August 1978 in Petropolis (Brasilien).
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Quellen & Impressum
Projektgruppe Stolpersteine
Impressum
Redaktion: Hermann de Leve, Schüttorf
Liesel Schmidt, Bad Bentheim
Bezugsquelle: Tourist-Information Bad Bentheim, Schlossstraße 18
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