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Geschwister Stern

Biografie von Henriette Stern, Minna Stern und Regina Stern verw. Fürst / Weber

Gunter Demnig verlegte am 6.12.2022 Stolpersteine für die drei aus Gindorf stammenden Geschwister Henriette, Minna und Regina Stern - letztere verwitwete Fürt, verheiratete Weber. Während die beiden ledigen Schwestern bis zum Pogrom der "Reichskristallnacht" des 9. Novembers 1938 im elterlichen Haus in Gindorf auf der Mühlenstraße 19 einen Manufakturwarenhandel betrieben, war Schwester Regina zunächst nach Rommerskirchen und nach dem Tod ihres ersten Mannes nach Düsseldorf verheiratet. Von dort wurde sie völlig erblindet und hochbetagt im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert.
Ihre Gindorfer Schwestern, die nach dem Novemberpogrom zum Jahreswechsel 1938/39 aus Gindorf vertrieben wurden und dann in Köln im israelitischen Altersheim lebten, wurden im Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert.
Keine der drei Schwestern überlebte den vermeintlichen "Altersruhesitz" Theresienstadt...

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Quellen & Impressum

Geschichtsverein für Grevenbroich und Umgebung e.V.

Ulrich Herlitz
Arbeitskreis Judentum
Geschichtsverein für Grevenbroich und Umgebung e.V.
c./o. Schweidweg 6
41515 Grevenbroich
www.stolpersteine-grevenbroich.de
www.judentum-grevenbroich.de
info(at)stolpersteine-grevenbroich(dot)de