Biografie von Sara Baruch-Kaufmann und Emma Kaufmann
Die Aus Oberbieber stammende Sara Baruch-Kaufmann musste nach dem Tod ihres Mannes, des Zigarrenmachers Lazarus Kaufmann 1910 als Witwe ihre "Frau" stehen. Sie betrieb unter anderem eine Mazzenbäckerei für die Gindorfer Gemeinde und die Region. Nach dem Novemberpogrom wurde sie im März 1939 gezwungen, ihre Heimatstadt zu verlassen und zog zu einer ihrer Töchter nach Mülheim. Weit über 80 wurde sie in das vermeintliche "Altersghetto" nach Theresienstadt deportiert, wo sie elendig verstarb.
Ihre ledige Tochter Emma Kaufmann, die ihre Heimat ebenfalls hatte verlassen müssen, wurde im Ghetto von Riga ermordet.
Die Patenschaft für die beiden Stolpersteine hat das Ortsnetzwerk für Gustorf und Gindorf übernommen (www.ortsnetzwerk-gustorf-gindorf.de).
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Josef Beretz10 m
Alexander Baum130 mHenriette Stern150 m
Adele Gordon580 m
Gustorf-Gindorfer Holocaustopfer700 m
Berta Löwenthal890 m
Quellen & Impressum
Geschichtsverein für Grevenbroich und Umgebung e.V.
Ulrich Herlitz
Arbeitskreis Judentum
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c./o. Schweidweg 6
41515 Grevenbroich
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