Biografie von Max Hanau
Max Hanau, geb. 19.12.1875 in Saarlouis Er erlitt ein frühes Schicksal. Er wurde Opfer der Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938, als der Nazi-Mob, nachdem er die Synagoge in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert hatte, jüdische Menschen aus ihren Wohnung prügelte und auf dem Bahnhofsvorplatz zusammen trieb. Man begoss sie trotz der Kälte mit Wasser und trieb sie prügelnd durch die Stadt bis zum Schlossplatz, der Gestapo Hauptstelle. Da die Gestapozellen nicht alle Menschen fassen konnten, kamen einige, darunter auch Max Hanau in das Gefängnis Lerchesflur. Er verstarb dort an den Folgen der Misshandlungen am 13.11.1938.
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