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Dr. Max Brinitzer

Biografie von Max Brinitzer

Max Brinitzer wurde am 21. April 1889 in Zittau geboren. Seine Eltern Adolph und Henriette wohnten auf der Inneren Weberstraße 17 und betrieben hier ein kleines Wäsche-Geschäft. Nach dem Abitur 1909 studierte Max Brinitzer in Berlin Medizin. Als junger Arzt im 1. Weltkrieg arbeitete er in einem Seuchenlazarett in Frankreich.
Nach dem Krieg eröffnete er als Kassenarzt eine Praxis in Zittau in der Inneren Weberstraße 17, 1935 in der Hochwaldstraße. 1939, nach Entzug der Approbation, zog er in die Hospitalstraße 4a (heute Dr.-Brinitzer-Straße). Seine nichtjüdische Ehefrau Elly Brinitzer stand ihm in diesen Jahren zur Seite. Beide mussten Zwangsarbeit verrichten. Max Brinitzer klebte in einer Werkstatt in der Äußeren Weberstraße Einlegesohlen. Elly Brinitzer arbeitete in einer Munitionsfabrik in Eckartsberg. 1942 erkrankte Max Brinitzer schwer, durfte aber weder behandelt noch operiert werden. Für den 16. Februar 1944 hatte er den Deportationsbefehl. Der Luftangriff verhinderte die Deportation. Max Brinitzer konnte untertauchen. Nach der Befreiung wurde er Amts- und Kreisarzt sowie Leiter des Gesundheitsamtes.

Am 21. August 1946 starb Max Brinitzer an den Leiden und Misshandlungen der NS-Zeit.

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