Biografie von Hilda Haberer geb. Wurmser
Sie wurde am 7.4.1886 oder am 9.4. 1886 in Emmendingen geboren. Am 30.9.1911 heiratete sie Josef Haberer in Breisach, nach dessen Tod sie 1929 nach Lahr zog.
Ab dem 25.8.1931 lebte Hilda Haberer in Emmendingen.
Zwei Jahre später, am 11.9.1933, flüchtete sie nach Frankreich.
Am 11.11.1942 wurde sie als Jüdin nach Auschwitz gebracht und dort ermordet.
Der Stolperstein zum Andenken an sie wurde am 21.05.2014 in der Friedrichstr. 7 verlegt.
Quelle:
Stolpersteine in Lahr
Ein Geschichtsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a der Friedrichschule in Lahr, Schuljahr 2013/2014
ISBN 978-3-89735-865-2, Hrsg Historischer Verein für Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land Lahr. Verlag Regionalkultur Ubstadt-Weiher
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Danke an Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein und 6 weitere.Stolpersteine in der Nähe
Selma Wertheimer< 10 m
Marie Haberer< 10 m
Anna Haberer20 m
Sofie Bermann80 m
Berthold Maier90 m
Emma Dreyfuß130 m
Quellen & Impressum
Stolpersteininitiativen Lahr, Friesenheim, Schuttern, Nonnenweier, Kippenheim
Als kurze Vorabinfo: Grundlagen für die Stolpersteine in Lahr wurden gelegt durch intensive Recherchen und Veröffentlichungen von Hildegard Kattermann. Weiterhin durch intensive Recherchen und Bearbeitung von Gardy Ruder.
Die hier dargestellten Inhalte und Quellenmaterial werden recherchiert, vorbereitet, gesammelt und bereitgestellt durch den Historischen Verein Mitelbaden, Ortsgruppe Geroldsecker Land Projektgruppe Stolpersteine. Intensiv in die Arbeit mit eingebunden sind insbesondere Doris Gerteis, Bertram Bliss sowie durch städtische Unterstützung Elise Voerkel und Thorsten Mietzner vom Stadtarchiv Lahr.
Im Schuljahr 2013/2013 wurde in Zusammenarbeit mit der Schulklasse 10a der Friedrichschule unter Leitung ihrer Lehrerin gemeinsam mit dem Herausgeber Historischer Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land mit vielen hier Unerwähnten ein kleines Buch als Anfang der öffentlich zugänglichen Dokumentation der Verfolgung und Ermordung von Lahrer Bürgern während des nazionalsozialistischen Terrorregimes erstellt.
ISBN978-3-89735-865-2.
Aktuell wird an einer erweiterten Neuauflage gearbeitet.
Inzwischen werden hier neben den Stolpersteinen in Lahr auch die der Nachbargemeinden Friesenheim, Schuttern dargestellt und eingepflegt.
Auch die Steine in Schwanau und Kippenheim werden inzwischen mit verortet.
Recht herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung der externen Informationen an
- Ekkehard Klem, Friesenheim
- Martin Buttenmüller, Schuttern
- Stolpersteininitiative um Dagmar Frenk sowie Martin Frenk mit Norbert Klein sowie
Pfadfindergruppe Regenbogen, Nonnenweier.
- Jürgen Stude als Vertreter des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim.
Die Stolpersteine in Lahr werden regelmässig in Zusammenarbeit mit Lahrer Schülern gereinigt, seit 2023 führt der Projekttag mit Gruppenarbeit schulübergreifend in die Geschichte ein.
Neben Stolpersteinen sind auch Orte der Erinnerung mit dargestellt, welche im Zusammenhang mit den Stolpersteinen und der Geschichte der Verfolgung relevant sind.
Geschlechts- und Alterszuordnung ist bei Orten der Erinnerung programmbedingt nicht vermeidbar und nicht relevant.
Die Inhalte des Stolpersteine-Guide für Lahr und die oben genannten Umlandgemeinden werden administrativ verwaltet von Bertram Bliss, Fichtestr. 58 in Lahr.
Lahr, den 27.01.2025