Biografie von Lina und Hans Höfel
Lina Höfel
Lina Höfel wurde 1892 in Hagenbach in Oberfranken geboren. Sie heiratete den vom evangelischen zum jüdischen Glauben konvertierten Oskar Höfel, von dem sie Mitte der 1930-er Jahre geschieden wurde. Das Ehepaar hatte einen Sohn, den 1927 geborenen Hans. Lina Höfel war Mitglied im Israelitischen Frauen-Verein Limburg. Nach der Scheidung zog sie 1936 mit ihrem Sohn nach Frankfurt. Von hier aus wurde sie am 24. September 1942 nach Raasiku bei Reval deportiert und dort ermordet.
Hans Höfel
Hans Höfel wurde 1927 in Limburg als Sohn von Lina Höfel geborene Schmidt und Oskar Höfel geboren. Nach der Scheidung der Eltern zog er mit seiner Mutter 1936 nach Frankfurt. Mutter und Sohn wurden am 24. September 1942 nach Raasiku bei Reval deportiert. In Raasiku wurden die Deportierten meist unmittelbar nach der Ankunft mit Bussen zu den nahen Ostseedünen gebracht und dort ermordet. Es ist unbekannt, ob Hans Höfel sofort nach der Ankunft umgebracht oder zunächst als arbeitsfähig eingestuft wurde und so die Deportation noch kurze Zeit überlebte.
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65549 Limburg a. d. Lahn
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