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Heil- und Pflegeanstalt Leipzig Dösen

Biografie

Chemnitzer Str. (Haltestelle gegenüber ehemaliges Parkkrankenhaus)
Stolperschwelle Heil- und Pflegeanstalt Leipzig Dösen

Im Jahr 1901 wurde die Heilanstalt Dösen eröffnet. Die Klinik zur Behandlung psychisch kranker und behinderter Menschen diente weitgehend der psychiatrischen Versorgung von Leipzig. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden hier viele Patienten Opfer der "Euthanasie"-Morde.
Diese Vielzahl der ermordeten Menschen sprengt den Rahmen von "Stolpersteinen". Daher verwendet der Künstler Gunter Demnig das Erinnerungsmal einer "Stolperschwelle", um auf diesen Ort aufmerksam zu machen. Diese wird ebenfalls ebenerdig in dem Gehweg eingebaut.
Auf dem Gedenkstein steht:
"Heil- und Pflegeanstalt Leipzig-Dösen" (1933-1945)
An diesem Ort wurden mindestens 624 Kinder im Rahmen der NS-Euthanasie ermordet, 604 erwachsene Menschen zwangssterilisiert sowie 860 psychisch und/oder physisch kranke Menschen in die Tötungsanstalt Pirna Sonnenstein deportiert.
In Gedenken an die Verbrechen an allen Kranken und Beeinträchtigten in der NS-Diktatur.

Patenschaft: Erich-Zeigner-Haus e.V.

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Quellen & Impressum

AG Stolpersteine Leipzig

https://www.stolpersteine-leipzig.de
stolpersteine@archiv-buergerbewegung.de
Tel: 0341/3065175
Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.
Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Evangelisch-Lutherischer Kirchenbezirk Leipzig
Ephraim-Carlebach-Stiftung
Bürgerkomitee e.V.
Erich-Zeigner-Haus e.V.