Biografie von Karl Jungbluth
Karl-Jungbluth-Str. 35
Karl Jungbluth
Karl Jungbluth wurde am 17. März 1903 in Hannover geboren. Er war von Beruf Optiker. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten gehörte er 1933 zur Leitung einer kommunistischen Widerstandsgruppe in Chemnitz. Im April 1934 wurde er verhaftet und zu einer Zuchthausstrafe von 20 Monaten verurteilt.
Nach seiner Haftentlassung zog Karl Jungbluth nach Leipzig. Während des Krieges arbeitete er u.a. mit William Zipperer und Arthur Hoffmann zusammen, für die ebenfalls Stolpersteine verlegt wurden. Sie schrieben u.a. Flugblätter, die sie in den Rüstungsbetrieben verteilten.
Im Sommer 1944 flogen die Leipziger Widerstandsgruppen auf. Karl Jungbluth wurde mit weiteren Mitgliedern des politischen Widerstandes am 23./24. November 1944 zum Tode verurteilt und am 11. Januar 1945 im Hof des Dresdner Landesgerichts hingerichtet.
Pate: Bund der Antifaschisten (BdA) Leipzig
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