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Familie Meyer

Biografie von Hermann, Emma und Alfred Meyer

Emma und Herrmann Meyer
Emma und Hermann Meyer galten als „ganz feine, gläubige und fein eingerichtete Leute.“ Zudem hatten sie als eine der ersten Uchter Bürger 1933 einen Volksempfänger.
Möglicherweise mussten die Eheleute Meyer Ende 1938 ihr Haus in der Kirchstr. 114 zwangsweise an die Gemeinde Uchte verkaufen. Von hier aus wurden sie im Juli 1942 in aller Öffentlichkeit auf einen Lastwagen verladen und in das Sammellager Ahlem in Hannover gebracht. Von dort aus wurden sie deportiert ins Konzentrationslager Theresienstadt, wo ihr Mann allerdings ein Jahr länger überlebte.

Alfred Meyer
Alfred arbeitete wie sein Vater als Viehhändler in Uchte, bevor er 1938 nach Hannover zog.
Im September 1941 wurde er zwangsweise in das „Judenhaus“ in der Lützowstraße 3 eingewiesen, von wo aus er im Dezember 1941 in das Ghetto nach Riga deportiert wurde. Von dort aus wurde er im November 1943 in das KZ Riga gebracht und ein Jahr später über Stutthof nach Buchenwald, wo er im Alter von 37 Jahren starb. Damit hatte er fast drei Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern überlebt!

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Quellen & Impressum

Oberschule Uchte

Oberschulrektor Herr Detlef Seiler
Konrektor Herr Christian Ippisch

Schuljahr 2015/16, WPK Geschichte Jg.7; Schuljahr 2016/17, Klasse 9a
Ansprechpartner: Silke Wiehe

Hannoversche Str. 19
31600 Uchte

Telefon: 05763-943050
Telefax: 05763-9430510
Email: sekretariat@obs-uchte.de

in Zusammenarbeit mit dem Bürger- und Kulturverein Uchte e.V. erstellt
Fotos und Texte basieren auf der Publikation "Jeder Mensch hat einen Namen - Stolpersteine für Uchte" (Eins A-Z (Hrsg.), November 2015, Uchte)