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Albert Hünerberg

Biografie von Albert Hünerberg

Albert Hünerberg, Friedrich - Ludwig - Jahn - Straße 25

Albert Hünerberg wurde am 13. September 1880 in Lüthorst / Kreis Einbeck geboren. Er erlernte den Beruf des Schlachters und Viehhändlers. Am 2. März 1907 heiratete er Martha Anspacher in Achim und zog mit ihr am 1. Mai 1933 nach Nienburg in die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 25. Die Ehe hielt nur fünf Jahre und wurde im Jahr 1938
geschieden. Seine Frau verließ Nienburg und zog mit ihrem Sohn Kurt nach Neustadt am Rübenberge. Sie wurde 1942 ins Warschauer Ghetto deportiert und dort ermordet. Ihr Sohn Kurt kam 1942 ebenfalls mit einem Deportationszug nach Warschau und wurde dann in Treblinka ermordet. In Neustadt am Rübenberge erinnen auch Stolpersteine an Martha und Kurt Hünerberg.
Albert Hünerberg blieb in Nienburg. Im März 1942 musste er seine Wohnung verlassen und wurde in die Hannoversche Straße 8 umgesiedelt. Am 28. März 1942 erhielt er die Aufforderung, sich am Schloßplatz in Nienburg zur „Evakuierung“ nach Hannover-Ahlem bereitzuhalten. Von dort erfolgte am 31. März 1942 der Weitertransport ins Warschauer Ghetto. Dort oder in einem Vernichtungslager
wurde er ermordet. Seine geschiedene Ehefrau und ihr gemeinsamer Sohn Kurt fielen ebenfalls der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zum Opfer.

Der Stolperstein erinnert seit dem 10. März 2014 an Albert Hünerberg.

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Projektgruppe Stolpersteine OBS Marklohe und Recherchegruppe Stolpersteine Nienburg