Biografie von Johannes Heinrich Laumann
Johannes Heinrich Laumann, katholisch, kam am 7.8.1913 in Osnabrück als Sohn des Kaufmanns Josef Heinrich Laumann und Conradine Wilhelmine, geb. Brackel, zur Welt. Er arbeitete als kaufmännischer Angestellter. Er lebte in Osnabrück am Rosenplatz 2. Vom 12.10. bis 12.11.1933 wurde er von der Gestapo in Schutzhaft genommen, da er sich während eines Aufenthaltes in Berlin im Jahr 1933 im staatsfeindlichen Sinne betätigt haben soll. Als Gefreiter diente er bei der Flak-Kolonne in der leichten motorisierten Flakabteilung 92. Am 13.2.1941 wurde er wegen Fahnenflucht vom Feldgericht des Höheren Kommandeurs der Festungs-Flak-Artillerie III zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde noch am gleichen Tage um 17:05 Uhr in Paris-Vincennes durch Erschießen vollstreckt.
Quellen: Gerd Steinwascher: Gestapo Osnabrück meldet Polizei- und Regierungsberichte aus dem Regierungsbezirk Osnabrück aus den Jahren 1933 bis 1936, Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen Bd. 36, Osnabrück 1995; Deutschen Dienststelle Berlin, Geschäftszeichen V-21-677/090218330.
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