Biografie von Charlotte und Helga Seligmann
Charlotte Seligmann, geb. Czermin, geb. 1.6.(5.) 1902, für tot erklärt nach der Deportation in das KZ Ravensbrück im November 1944
Verheiratet mit Fritz Seligmann, geb. 31.12.1902 in Krefeld, Fritz Seligmann war seit 1943 in einem Zwangsarbeiterlager in Bielefeld interniert. Charlotte Seligmann hatte von ihrem Mann erfahren, was für Zustände dort herrschten und anderen Betroffenen weitererzählt. Sie wurde denunziert, kam erst in das Polizeigefängnis Turnerstraße, dann Deportation und Ermordung im KZ Ravensbrück. Der Mann wurde in das KZ Theresienstadt deportiert, überlebte und verstarb am 10.03.1971 in Osnabrück
Tochter Helga Seligmann, geb. 17. 9.1931, ist am 21. Nov. 1944 bei einem Bombenangriff auf ein Kinderheim am Schölerberg umgekommen (sie konnte nach der Deportation ihrer Mutter nicht wie ihr Bruder bei einer bekannten Familie unterkommen)
Quellen: Junk, Peter; Sellmeyer, Martina: Stationen auf dem Weg nach Auschwitz. Bramsche ³2000.
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