Biografie von Max Kowalski
Als Mitglied der ab 1933 verbotenen Osnabrücker KPD war Max Kowalski für Landpropaganda zuständig. Nach einer Haftstrafe im Jahr 1934 wegen eines Eigentumsdeliktes wurde er 1936 erneut verhaftet. Die ermittelnden Gestapobeamte fanden bei ihm eine Schreibmaschine sowie anderes belastendes Material. Ihm wurde die Herstellung der kommunistischen Druckschrift Rote Fahne vorgeworfen sowie die Aufrechterhaltung der Kontakte zur illegalen Bezirksleitung. Wenig später wurde er wegen Vorbereitung zum Hochverrat vom Oberlandesgericht Hamm zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt. Er starb im Alter von 45 Jahren am 20.12.1944 im Zuchthaus Bremen-Oslebshausen.
Quellen: Stadt Osnabrück (Hg.): Osnabrück, 1200 Jahre Fortschritt und Bewahrung, Nürnberg 1980, S.352; Steinwascher, Gerd (Hg.): Gestapo Osnabrück meldet... Polizei- und Regierungsberichte aus dem Regierungsbeirk Osnabrück aus den Jahren 1933-1936, Osnabrück 1995, S. 354, 402, 406, 410, 411, 427.
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