Biografie von Lina Einstein
Marktplatz 14: Herdbruckerstraße (Verlegung am 26.05.2015)
Lina Einstein, Cousine von Albert Einstein, wurde am 16.11.1875 in Ulm als Tochter von August Einstein aus Buchau und Hanna geb. Perlen aus Esslingen geboren.
Lina arbeitete ab 1897 im Warenhaus Landauer und wurde danach Filialleiterin einer Wäscherei. In ihrer Freizeit war sie Mitglied einer Ulmer Theatergruppe. Ab 1904 arbeitete sie bis zu ihrer Pensionierung 1937 als Telefonistin bei Wieland. In ihren letzten Jahren dort war sie vielen antisemitischen Anfeindungen ihrer Kollegen ausgesetzt.
1931 zog sie in die Herdbruckerstraße 1 (heute Einfahrt Marktplatz 14) und freundete sich mit den gegenüber wohnenden Levys an. Gemeinsam wurden sie 1942 in ein baufälliges Altersheim in Oberstotzingen gebracht. Im August musste sie einen „Heimeinkaufsvertrag“ für Theresienstadt abschließen. Am 22.08.1942 erfolgte die Deportation. Am 26.09.1942 wurde Lina Einstein in Treblinka ermordet.
Medien
Fotos
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.
Danke an Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein und 6 weitere.Stolpersteine in der Nähe
Ludwig Levy10 m
Jonathan Stark50 m
Jakob Klappholz50 m
Margarethe Egle90 m
Wilhelm Hummel110 m
Bela Pauline Weglein130 m
Quellen & Impressum
KONTAKT
Telefonnumer: 0731 - 950 14 36 (Martin König)
Email: stolpersteininitiative@dzok-ulm.de