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Grete Kaufmann, geb. Steinberg

Biografie von Grete Kaufmann

Grete Kaufmann, geb. Steinberg wurde am 10. Oktober 1910 in Gütersloh geboren.
Die Tochter von Josef Steinberg besuchte in ihrer Geburtsstadt das Lyzeum (heute
Städtisches Gymnasium) und studierte von 1930 bis 1934 u.a. in Bonn, München,
Heidelberg und Tübingen Medizin und wohnte zeitweise in Stuttgart. Mit ihrem Mann
Ludwig Kaufmann wohnte sie für ein halbes Jahr im Haus Steinberg, Kahlertstr. 24.
Im Juni 1937 emigrierten beide nach Edam in Holland, wo Ludwig Kaufmann Geschäftsführer einer Firma war. Dort wurde 1939 der Sohn Peter Joachim (1939-
1966), später Professor für Arbeitsrecht in den Niederlanden, geboren. Er wurde 1943 in eine christliche Familie gegeben und überlebte die Verfolgung. Von Mai bis September 1943 wurden Ludwig und Grete Kaufmann im Sammellager Westerbork (NL) inhaftiert. Von dort wurden sie im September 1943 nach Auschwitz deportiert. Grete Steinberg kam kurz nach der Ankunft im Lager ums Leben, Ludwig Kaufmann starb Anfang Dezember 1943 im Warschauer Ghetto.

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Quellen & Impressum

Elly-Heuss- Knapp Schule und Stadtarchiv

Geschichts-AG der Elly-Heuss- Knapp- Schule unter der Leitung von Katrin Geweke.
Bilder und Informationen erhalten vom Stephan Grimm, Stadtarchiv Gütersloh.