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Familie Levy

Biografie von Max, Selma, Myrtill und Erich Levy

Der Metzger Max Levy (*24.05.1888) war der Sohn von Jakob Levy (*1858 – gest. 1932), gen. „Benn“ und dessen zweiter Ehefrau Henriette „Jettchen“ (geb. Meyer *04.03.1859 – gest. 07.06.1917). Sein Elternhaus trug die Hausnamen „Muddasches“ und „Benches“. Max Levy führte die väterliche Metzgerei bis zum Kriegsausbruch im September 1939. Er war Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg und Träger des Eisernen Kreuzes (EK II). Dennoch wurde Max Levy am 16.10.1941 nach Lodz deportiert und dort am 21.06.1942 ermordet. Seine Ehefrau Selma war eine geborene Liebmann (*09.12.1887 in Ellar/Landkr. Limburg). Auch Selma Levy wurde am 16.10.1941 nach Lodz deportiert und am 13.04.1942 dort ermordet. Myrtill (Mirtel) (*05.01.1920), der älteste Sohn der Familie Levy war taubstumm und arbeitete als Knecht bei Familie Born. Wie seine Eltern wurde Mirtel am 16.10.1941 nach Lodz deportiert, wo sich seine Spur verliert.
Nur dem jüngeren Sohn Erich (*16.04.1922) gelang am 28. Februar 1938 die Flucht nach Palästina. Dort legte er seinen deutschen Vornamen Erich ab, um sich fortan Uri zu nennen.
Eine nach Merzig/Saar verheiratete Schwester von Max Levy, Regina (gen. Recha, *5.7.1895), wurde ebenfalls ermordet.

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Quellen & Impressum

Hermann Mosel für Arbeitskreis "Stolpersteine" Rhaunen

Datenerfassung: Stephanie Mosel, Hermeskeil

Arbeitskreis "Stolpersteine" Rhaunen: Gernot Fritz, Rhaunen
Hermann Mosel, Stipshausen (Texte)