Biografie von Jakob Gerschez
Jakob Gerschez – Im Kreise 24
Der Sattler Jakob Gerschez kam am 3. September 1890 in Bransk, Weißrussland, zur Welt und galt als staatenlos. Er lebte seit etwa 1922 in Hambühren und gehörte der Synagogengemeinde Celle an. Zu den Gottesdiensten fuhr er mit dem Fahrrad. Auf seiner Meldekarte ist vermerkt, dass "jede Veränderung" der Gestapo zu melden war. Eben diese Meldekarte gibt Auskunft darüber, dass er mit Datum vom 29. März 1939 in Hambühren "abgemeldet" und nach Dachau "umgezogen" war, sprich, er war in ein Konzentrationslager gebracht worden. Auf Dachau folgte das Konzentrationslager Buchenwald, wahrscheinlich im Rahmen einer Verlegungsaktion von polnischen und staatenlosen Juden von Dachau nach Buchenwald im September und Oktober 1939. Wie ihm erging es auch David Klatschko (Stolperstein im Kreise 24). In Buchenwald überlebte er nur wenige Monate, in der Häftlingskartei ist als Todestag der 3. August 1940 vermerkt.
Medien
Fotos
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.
Danke an Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein und 6 weitere.Stolpersteine in der Nähe
David Klatschko< 10 m
Adolf Isaak Joseph< 10 m
Adolf Schickler< 10 m
Benjamin Feingersch< 10 m
Fritz Rheinhold80 m
Henry Salomon130 m
Quellen & Impressum
Stadt Celle - Stadtarchiv Celle
Stadt Celle
Stadtarchiv Celle
Westerceller Straße 4
29227 Celle
Tel.: 05141 - 12 4700
Fax: 05141 - 12 4799
E-Mail: stadtarchiv@celle.de