Biografie von Walburga Kessler
A.-Bgm.-Köberle-Str. 2, Burgberg
Walburga „Wally“ Kessler wurde am 09.10.1918 in Burgberg (Allgäu) als viertes von sechs Geschwistern geboren. Sie verbrachte ihr Leben mit der Diagnose „geistesschwach, taubstumm, krüppelhaft“ zum größten Teil in verschiedenen Pflegeheimen. So kam sie mit erst zehn Jahren ins "Jesuheim - Pflegeanstalt für Unheilbare" in Lochau (bei Bregenz). Weitere Pflegeanstalten folgten - unter anderem die Anstalt Kaufbeuren. Zuletzt wurde sie nach Irsee verlegt. A, 31.07.1944 erhielt Walburgas Vater in kurzem Abstand zwei Telegramme, in denen er zuerst über eine lebensgefährliche Infektion, dann über denm Tot seiner Tochter informiert wurde.
Ein Gedenkstein an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren erinnert, neben den über 2000 Euthanasie-Opfern, auch an Walburga Kessler.
Am 1. Juli 2014 wurde ein Stolperstein an Walburger Kesslers Geburtshaus in Burgberg (Allgäu) gelegt.
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Bescheid des Finanzamts Kempten-Immenstadt vom 29.09.2023 als gemeinnützig anerkannt (Förderung des Andenkens an Verfolgte, Kriegs- und Katastrophenopfer) (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr.10 AO)
Bis 200 € gilt der Überweisungsbeleg/Einzahlungsschein/Lastschriftbeleg als Spendennachweis.
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