Biografie von "Grosse Aue" Zwangsarbeitslager
Auf dem VfB-Sportplatz in der "Großen Aue" richteten die NS-Behörden Apoldas 1942 ein mit Stacheldraht umzäuntes Lager mit sechs Holzbaracken ein, in denen bis zu 500 Männer, Frauen und Kinder untergebracht waren. Die Erwachsenen mussten täglich in den Rüstungsbetrieben, vor allem dem größten, der Rheinmetall-Borsig AG, bei der Herstellung von Kriegsmaterial arbeiten: Granatzünder, Flak-Munition und Leuchtspurmunition. Pate des Steins ist die Ortsgruppe Apolda der Partei DIE LINKE.
'GROSSE AUE'
ZWANGSARBEITSLAGER
1942-1945
HIER WAREN INTERNIERT
ETWA 500
FRAUEN KINDER UND MÄNNER
AUS OSTEUROPA/UDSSR
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