Biografie von David Eichenbronner, Mathilde Eichenbronner, Mathilde Eichenbronner und Marie Naumann
Die Brüder David und Siegmund Eichenbronner eröffnen 1907 an dieser Stelle ihr Kaufhaus. Sie bieten Mode an - einmal im Jahr, in den „Weißen Wochen“ gibt es sogar Pariser Mode, die Menschen aus einem weiten Umkreis anlockt.
1933 wird rufen die Nationalsozialisten den Boykott jüdischer Geschäfte und Dienstleistungen aus - in Folge der Repressalien und Entwürdigungen nimmt sich Davif 1934 das Leben.
Siegmund verstirbt 1941 im Krankenhaus. Ein Jahr später werden die Ehefrauen, Mathilde Wesermann und Mathilde Ortenberger deportiert. Die Tochter Marie ist unter den letzten beiden Juden Ilmenaus bis zu ihrer Deportation 1943. Maries Sohn Herbert Naumann ist der letzte Überlebende der Familie.
Medien
Fotos
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.
Danke an Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein und 6 weitere.Stolpersteine in der Nähe
Herbert Münz150 m
Wilhelm Völlkopf230 m
Helene Gronner230 m
Sally Gabbe300 m
Emil Streiter350 m
Karl Zink360 m
Quellen & Impressum
Stolpersteine Ilmenau / SPD Ilm-Kreis
Bono Fox (SPD Ilm-Kreis) in Kooperation mit dem Grünen Wahlkreisbüro von Madeleine Henfling sowie dem Offenen Jugend- und Wahlkreisbüro ZinXX
Bilderquellen: Bono Fox (CC BY-SA 4.0)
https://www.geni.com
Michael Sander (CC BY-SA 3.0)