Biografie von Erich Franz Breger
Erich Franz Breger wurde am 21. Januar 1922 als Sohn des Sattlermeisters Franz Breger in Schuttern geboren. Er erkrankte nach Aktenlage an einer Diphterie, welche zu einer Gehirnhautentzündung führte, diese dann zu epileptischen Anfällen, Gehstörungen etc. führte (siehe Anlage). Er wurde vermutlich 1936 in die Pflege- und Heilanstalt Mosbach eingewiesen. Von da aus wurde er am 13. September 1940 im Rahmen der Aktion T4 nach Grafeneck transportiert und dort am selben Tag ermordet wurde.
Der Stolperstein für Erich Franz Breger wurde auf Initiative des Historischen Vereins Schuttern 603 e.V. am 10.Juli 2010 von Gunter Demnig verlegt.
Bescheinigung
Das am 7.V.22 geborene Kind Erich des Franz Breger, Sattlermeister, in Schuttern hat mit 3 Jahren im Anschluss an eine Diphterie eine schwere Gehirnhautentzündung durchgemacht. Im Anschluß daran entwickelten sich epileptische Zustände, verbunden mit ausbleibender geistiger Entwicklung, Gehstörungen (... u.... Bewegungen) und Demenz.
Friesenheim 3.V.36 (Unterschrift unleserlich)
Übernommen aus Unterlagen von Martin Buttenmüller, Historischer Verein Schuttern 603 e.V. sowie redigiert von bertram bliss.
Medien
Fotos
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Gedenktafel Schutterner Opfer50 m
Maria Enz90 m
Karoline Breger640 m
Hugo Greilsheimer2,4 km
Blandina Greilsheimer2,5 km
2,5 km
Quellen & Impressum
Stolpersteininitiativen Lahr, Friesenheim, Schuttern, Nonnenweier, Kippenheim
Als kurze Vorabinfo: Grundlagen für die Stolpersteine in Lahr wurden gelegt durch intensive Recherchen und Veröffentlichungen von Hildegard Kattermann. Weiterhin durch intensive Recherchen und Bearbeitung von Gardy Ruder.
Die hier dargestellten Inhalte und Quellenmaterial werden recherchiert, vorbereitet, gesammelt und bereitgestellt durch den Historischen Verein Mitelbaden, Ortsgruppe Geroldsecker Land Projektgruppe Stolpersteine. Intensiv in die Arbeit mit eingebunden sind insbesondere Doris Gerteis, Bertram Bliss sowie durch städtische Unterstützung Elise Voerkel und Thorsten Mietzner vom Stadtarchiv Lahr.
Im Schuljahr 2013/2013 wurde in Zusammenarbeit mit der Schulklasse 10a der Friedrichschule unter Leitung ihrer Lehrerin gemeinsam mit dem Herausgeber Historischer Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land mit vielen hier Unerwähnten ein kleines Buch als Anfang der öffentlich zugänglichen Dokumentation der Verfolgung und Ermordung von Lahrer Bürgern während des nazionalsozialistischen Terrorregimes erstellt.
ISBN978-3-89735-865-2.
Aktuell wird an einer erweiterten Neuauflage gearbeitet.
Inzwischen werden hier neben den Stolpersteinen in Lahr auch die der Nachbargemeinden Friesenheim, Schuttern dargestellt und eingepflegt.
Auch die Steine in Schwanau und Kippenheim werden inzwischen mit verortet.
Recht herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung der externen Informationen an
- Ekkehard Klem, Friesenheim
- Martin Buttenmüller, Schuttern
- Stolpersteininitiative um Dagmar Frenk sowie Martin Frenk mit Norbert Klein sowie
Pfadfindergruppe Regenbogen, Nonnenweier.
- Jürgen Stude als Vertreter des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim.
Die Stolpersteine in Lahr werden regelmässig in Zusammenarbeit mit Lahrer Schülern gereinigt, seit 2023 führt der Projekttag mit Gruppenarbeit schulübergreifend in die Geschichte ein.
Neben Stolpersteinen sind auch Orte der Erinnerung mit dargestellt, welche im Zusammenhang mit den Stolpersteinen und der Geschichte der Verfolgung relevant sind.
Geschlechts- und Alterszuordnung ist bei Orten der Erinnerung programmbedingt nicht vermeidbar und nicht relevant.
Die Inhalte des Stolpersteine-Guide für Lahr und die oben genannten Umlandgemeinden werden administrativ verwaltet von Bertram Bliss, Fichtestr. 58 in Lahr.
Lahr, den 27.01.2025