Biografie von Moritz, Rosa und Manfred Rosenthal
Moritz Rosenthal
7.12.1881 - 6.4.1944
Moritz Rosenthal wurde am 7.12.1881 in Langenhain geboren. Er arbeitete als Ziegenhändler.
Er war mit Rosa Rosenthal verheiratet.
Rosa Rosenthal
23.6.1878 – Anfang der 1950er-Jahre
Rosa Rosenthal wurde am 23. Juni 1878 als Rosa Junker in Groß-Karben geboren. Sie war die Tochter von Isaak Junker und die Ehefrau von Mortiz Rosenthal.
Am 30. Mai 1920 Sohn Manfred Rosenthal, genannt „Fredi“, zur Welt.
Manfred Rosenthal
Am 30.5.1920 – Letztes Lebenszeichen 1993, könnte noch leben
Manfred „Fredi“ Rosenthal war ein durchschnittlicher Schüler. Mit seinem Freund Karl Stelz hat er so manchen Bubenstreich ausgeheckt. Am 17.8.1938 konnte Manfred nach New York auswandern. Das letzte Lebenszeichen von Manfred stammt aus dem Jahr 1993 aus New York.
In der Pogromnacht floh Moritz nach Petterweil, wo er jedoch entdeckt wurde. Vom 12. November bis zum 14. Dezember 1938 war Moritz Rosenthal im Konzentrationslager Buchenwald. Nach seiner Rückkehr nach Karben, musste Moritz Zwangsarbeit verrichten und bekam den Namen Moritz „Israel“ Rosenthal. Am 19.7.1942 wurden Moritz und Rosa Rosenthal zusammen mit anderen Kärber Juden erst nach Friedberg und anschließend nach Darmstadt gebracht. Am 27.9.1942 wurden sie von dort aus in das KZ Theresienstadt deportiert. Dort verstarb Moritz am 6.4.1944 im Alter von 62 Jahren. Seine Frau Rosa überlebte jedoch Theresienstadt und zog zu ihrem Sohn Manfred in die USA. Dort starb sie Anfang der 1950er Jahre. Ob ihr Sohn Manfred „Fredi“ Rosenthal heute noch lebt wissen wir nicht.
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Bella Junker10 m
Adolf Strauss30 m
Adelheid Grünebaum40 m
Moritz Grünebaum60 m
Klara Roß90 m
Emilie Grünebaum120 m
Quellen & Impressum
Initiative “Stolpersteine in Karben“
Hartmut Polzer
Robert-Koch-Str.1, 61184 Karben
In Kooperation mit der Kurt-Schumacher-Schule in Karben in der Projektwoche zum Thema: "Karbener Stadtgeschichte - Digital: Stolpersteine in Karben als App" angeleitet durch Ann-Kathrin Schouwenburg (Geschichtslehrkraft).
Die Texte zu den Stolpersteinen und der Stolperschwelle wurden von den folgenden Schüler*innen verfasst:
Alivkin, Kevin; Decker, Sarah; Demirci, Batuhan; Kiehl, Arvid; Knochenhauer, Maik; Leonhard, Jannis; Malkwitz, Annabelle; Meister, Alva; Nalbant, Seyma; (Oechler, Lars); Steinert, Amon; Steinert, Kara; Straka, Melanie; Toma, Ruben; (Züsch, Elias)