Biografie von Helene Fuld
Seit 10.10.1913 wohnte Helene Fuld in Worms in der Gutenbergstraße 27. Am 23.11.1939 zog sie in die Renzstraße 28. Unter dem 25. 3. erfolgte ihre polizeiliche ihre Abmeldung nach unbekannt. tatsächlich wurde sie am 20.3. 1942 mit dem damaligen Sammeltransport nach Piaski/Polen deportiert und kehrte nicht zurück. Sie gilt als „verschollen in Polen“.
Helene Fuld hatte eine Schwester, Fanny. Sie lebte ab 1932 so gut wie nicht mehr in Worms. Zuletzt lebte sie in Eberbach/Neckar. Im Zusammenhang mit der Deportation der badischen und pfälzischen Juden kam Fanny Fuld 1940 nach dem Lager Gurs/Südfrankreich. Über einen Zwischenaufenthalt im Lager Drancy wurde sie am 14.8.1942 weiter deportiert nach Auschwitz . Dort wurde sie ermordet. Sie gilt als „verschollen in Auschwitz“.
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Quellen & Impressum
Warmaisa ist der alte hebräische Name für die Stadt Worms, die Raum für eine der bedeutendsten jüdischen Gemeinden bot und deshalb auch »Klein-Jerusalem« genannt wurde. Seit 2021 ist sie als SchUM-Stadt zusammen mit Mainz und Speyer offiziell immaterielles Weltkulturerbe.
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, in Worms und in der Region die historische und gegenwärtige lebendige jüdische Kultur zu pflegen und zu fördern und den Menschen deren große Bedeutung nahezubringen.
Sehr wichtig ist uns in diesem Zusammenhang auch die Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Mainz-Worms, der Stadt Worms und anderen für unsere Arbeit relevanten Institutionen.
kontakt@warmaisa.de