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Ewald HENDEL

Biografie von Ewald Hendel

Ewald Hendel wurde am 1. November 1927 in Stuttgart geboren.
Sein Vater Heinrich Hendel stammte aus Mainz, seine Mutter Anna aus Plattenhardt.

Ewald Hendel hatte eine Behinderung, aufgrund der er seit 1936 in einem Heim der Anstalt Stetten für besonders pflegebedürftige Patienten in Rommelshausen untergebracht war.

Im Spätsommer 1940 war der Anstalt Stetten wieder ein Transport von Kranken nach Grafeneck angekündigt. Drei Reichsbahnbusse im Auftrag der "Gesellschaft für Krankentransporte" fuhren am 10. September 1940 vor, um 75 Patienten nach Grafeneck zu transportieren. Die Heimleitung versuchte, Kranke zu retten, aber der Transportleiter bestand darauf, alle 75 Plätze zu besetzen.

Die Todesangst der Heimbewohner vor diesem Transport bringt später der Anstaltspfarrer Schlaich zum Ausdruck: „Das Angstgeschrei unserer unglücklichen Kranken hallte durch unsere Häuser ...“. (Kalusche, Martin, „Das Schloss an der Grenze“)

Der Stolperstein für Ewald Hendel wurde am 14. April 2012 für den Jungen gesetzt, der im Alter von 13 Jahren den NS-Krankenmorden zum Opfer fiel.

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