Biografie von Edith Hahn Beer
Auf dem Gelände des heutigen Bestehornparks befand sich bis 1945 die Papierfabrik der Firma H.C. Bestehorn. Während des II. Weltkrieges waren hier über 70 jüdische Zwangsarbeiterinnen, die meisten von ihnen aus Österreich, beschäftigt. Ihre Unterkunft befand sich in der Etage über dem Dreibogentor, das heute noch erhalten ist.
Die meisten der Zwangsarbeiterinnen wurden deportiert und ermordet.
Eine von ihnen hat als so genanntes "U-Boot" mit falscher Identität im Deutschen Reich überlebt: Edith Hahn Beer. Für sie wurde stellvertretend ein Stolperstein gesetzt.
Ihr bewegtes Leben hat die Wiener Jüdin Autobiographie "Ich ging durchs Feuer und brannte nicht" (Verlag Fischer/Scherz, 2000) sehr lesenwert beschrieben.
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Quellen & Impressum
Arbeitskreis "Geschichte jüdischer Mitbürger in Aschersleben"
Kontakt über: stolpersteine-asl@gmx.de